Anbei die vorläufige LG 1 Wettkampfplanung der Saison 2016/2017

Bei Fragen bitte wendet euch an Jonas. (DSC)

Anbei die vorläufige LG 2 Wettkampfplanung der Saison 2016/2017

Bei Fragen bitte wendet euch an Jenny und Lukas. (DSC)

Die Trainer haben die Kriterien für die Leistungsgruppen/Juniorenteam der Saison 2017/2018, zu erbringen in der Saison 2016/2017, festgelegt.(DSC)

Diese findet Kriterien ihr hier.

Wir konnten Lukas Mundelsee als hauptamtlichen Nachwuchstrainer für die LG2 verpflichten. Lukas hat in den letzten Jahren in Münster die

Nachwuchsgruppe geleitet und wird nach geschriebener Masterarbeit zu Beginn der Herbstferien voll in den Trainingsbetrieb bei uns einsteigen.

Bis dahin wird sich Jenny in Abstimmung mit Lukas um das Training kümmern.

Der Saisonstart ist wie angekündigt mit Schulbeginn am 12.09. um 16:00 Uhr beim Landtraining. Lukas wird in der ersten Trainingswoche

gemeinsam mit Jenny das Training leiten. Bis zum 01.10. findet das Training zu den gewohnten Zeiten auf den gewohnten Bahnen statt, ab

Oktober wird es mit der Eröffnung der 25m-Halle ein paar kleine Änderungen geben – hierzu kommen die Infos noch.

Am 14.09. um 18:15 Uhr wird es einen ersten Elternabend im JUPA geben, bei dem Lukas und ich anwesend sein werden. Hier wird sich Lukas den

Eltern vorstellen und einen ersten Überblick über die Saisonplanung geben. (DSC)

Ich bin jetzt schon knapp 4 Monate in der größten Stadt Neuseelands, Auckland, habe viele Sachen erlebt und gelernt, Erfahrungen gesammelt und neue Freundschaften geschlossen mit Menschen aus Brasilien, Italien, Russland, Australien und natürlich auch mit Kiwis, den Neuseeländern.

Auckland hat ca. 1,5 Mio. Einwohner, was heißt, dass sich der meiste Trubel des auf zwei Inseln verteilten Staates hier abspielt. Ganz Neuseeland hat ja nur 4 1/2 Mio. Einwohner zu beherbergen. Letztes Jahr wurde die Stadt zur „City of Sails“ gekürt, da sie den Hafen mit den meisten Segelbooten zu bieten hat. Leider ist die Stadt meiner Meinung nach nicht wirklich für Touristen geeignet, es bietet sich zwar an hier zu wohnen, aber viel wird einem in der Stadt als Touri nicht geboten. Die Kulisse sieht toll aus, von dem Kern bin ich allerdings nicht so überzeugt.

Ich habe meine Reise am 21. Januar gestartet, bin mit meiner Mum zum Frankfurter Flughafen gefahren, von dort aus nach Neu Delhi (Indien) geflogen und dann weiter nach Sydney, wo mich mein großer Bruder Moritz abgeholt und zu seinem Freund nach Hause (zum berühmten Palm Beach) gebracht hat. Hier habe ich meine erste Woche verbracht, in der mir mein Bruder die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Sydney gezeigt hat. Das war echt eine super Woche, sogar so super, dass ich nach meinem Aufenthalt in Auckland nochmals eine Woche in Sydney verbringen werde. Aber bis dahin heißt es noch fleißig trainieren und natürlich zur Schule gehen… Schule fällt mir hier jedoch recht leicht, ich gehe in die 12., für manche Kurse auch in die 13. Klasse, obwohl ich in Deutschland ja erst in der 10. Klasse bin. Man fängt jeden Tag um 8:45 Uhr an und hört um 15:15 Uhr auf, was aber nicht bedeutet, dass ich jeden Tag so gut wie ausschlafen kann. Meistens stehe ich sogar um 4:20 Uhr auf und fahre mit dem Fahrrad zum Frühtraining (Schwimmen!). Man hat jeden Tag die gleichen Fächer, was auch seine praktischen Seiten hat, z.B. muss ich so gut wie nie meine Schultasche umpacken. Meine Fächer für dieses Halbjahr sind: Biologie, Mathe, BK, Englisch, Spanisch und Sport. Eine Sache aber stört mich, die Schuluniform! Die Idee einer Schuluniform finde ich ja gar nicht so schlecht, sie sollte nur bequem sitzen und in Ordnung aussehen, was ich von unserer nicht behaupten kann.

Die Schule, auf die ich gehe, ist die größte in ganz Neuseeland, es gehen ca. 4000 Schüler auf diese 90.000 qm große Anlage, darunter 600 „Internationals“ wie ich, das heißt, man ist hier nicht wirklich etwas Besonderes, geht in der Menge unter und wird von den meisten anderen gar nicht beachtet. Aber da ich keiner bin, der immer Gesellschaft braucht, trifft mich das nicht so schlimm. Nur am Anfang war es schwer, alles alleine hinzubekommen.

Das Wetter ist momentan noch sehr warm für den Neuseeländischen Herbst/Winter, genauso die Wassertemperatur des Meeres. Leider aber sind die Wellen am nächsten Strand nicht zum Surfen geeignet, daher muss ich mir am Wochenende immer eine Mitfahrgelegenheit zum Piha Beach oder Muriwai Beach an der wilden Westküste organisieren, um zumindest ab und zu Wellenreiten zu können.

Im Moment wohne ich bei einer vierköpfigen Familie, darunter zwei kleine Kinder, beide unter 10, die manchmal ziemlich nerven können. Doch zum Glück steht in der nächsten Woche ein Gastfamilien-Wechsel zu einem guten Schwimmkollegen an, er geht auf dieselbe Schule wie ich und trainiert im gleichen Verein (North Shore Swimming Club, dem erfolgreichsten in Neuseeland). Ich habe mir gedacht, dass ich mein Englisch bestimmt nochmals verbessere, wenn ich bei einem Gleichaltrigen im Haus wohne.

Das bisherige Highlight meines Aufenthalts waren die zweiwöchigen Ferien, die Mitte April angefangen haben. Diese freie Zeit habe ich unbedingt gebraucht nach 12 Wochen Schule nonstop. Die erste Woche habe ich in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands verbracht, von der ich aber leider fast nichts gesehen habe, da die National Age Swimming Championships of New Zealand (Neuseeländischen Schwimm-Meisterschaften) der Grund meines Ausflugs waren. Ich bin viermal angetreten und viermal Bestzeit geschwommen, ein Resultat mit dem ich recht zufrieden bin.

In der zweiten Woche habe ich einen Freund meiner momentanen Gastfamilie besucht, er hat sich vor 20 Jahren ein Stück Farmland direkt am Meer gekauft. Außer einer super Aussicht in alle Richtungen hat sein Anwesen noch ein Boot, ein Quad, Kayaks und allerlei andere Sachen, die mein Herz begehren zu bieten - ein echtes Paradies! In diesen sieben Tagen habe ich einen Hai geangelt, Grapefruits geerntet, Bananen gepflanzt und einen eigenen Orangenbaum gesetzt, mal sehen wie er sich entwickelt haben wird, wenn ich nach dem Abi wiederkomme!

Aber jetzt freue ich mich zuerst auf die noch acht verbleibenden Wochen und hoffe, dass sich noch mehr Möglichkeiten bieten, ein bisschen die umliegenden Strände, Hügel und Berge zu erkunden.

Freuen tu ich mich natürlich auch wieder auf Zuhause, Familie, Freunde und meine Katz!

Leo Fath, Auckland, im Mai 2016